Granit

 

Granite (von lat. granum „Korn“) sind grobkristalline magmatische Tiefengesteine (Plutonite), die reich an Quarz und Feldspaten sind, aber auch dunkle Minerale, vor allem auch Glimmer, enthalten können.

 

„Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess ich nimmer“ gibt die Zusammensetzung von Granit vereinfacht wieder. Granit entspricht in seiner chemischen und mineralogischen Zusammensetzung dem vulkanischen Rhyolith, früher auch Liparit genannt. Durch den Feldspat bekommt der Granit sein vielfältiges farbiges Erscheinungsbild. Die Quarzanteile zeigen sich im Granit meistens grau.

 

Granite entstehen durch die Erstarrung von Gesteinsschmelzen (Magma) innerhalb der Erdkruste, meistens in einer Tiefe von mehr als zwei Kilometern unter der Erdoberfläche. Für die Entstehung von Granit wird ein Zeitraum von 10 bis 15 Millionen Jahren gerechnet.

 

Über viele Jahrhunderte wurde der Granit auch als Dengelstein, für Backofen,

für Krautbottiche, Obstpresssteine und sogar für Schindelnägel verwendet.

 

Granit weist oft eine besondere natürliche ionisierende Strahlung auf. Deshalb wurde ihm schon im Altertum eine starke Wirkung auf Körper und Geist des Menschen zugeschrieben. In alten Aufzeichnungen findet man den Granit auch als Gebär-, Kompass- und Rheumastein.

 

„Da wirst du auf Granit beißen“. Granit ist nicht nur ein Synonym für Unüberwindlichkeit, sondern wird auch als Heilstein eingesetzt der Ausdauer verleiht und die Verwirklichung von Ideen und Wünschen unterstützt.

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