Gneis

Der Begriff „Gneise“ ist eine alte sächsische Bergmannsbezeichnung aus dem

16. Jahrhundert und bedeutet „Funke“. Es sind Gesteine die sehr tief in der Erdkruste entstanden sind und mehr als 20 Prozent Feldspat (Silikat-Minerale) enthalten.

 

Gneise entstanden, als bei der Gebirgsbildung ganze Kontinente aufeinander gepresst und übereinander geschoben wurden.

 

Für diese Gesteinsmetamorphosen waren sehr hohe Druck- und Temperaturbedingungen notwendig. Gneise sind weltweit verbreitet und finden sich häufig in den alten Kernen der Kontinente, wo sie durch starke Erosionen freigelegt wurden. Sie bilden die ältesten Gesteinsformationen der Erde. Bis Gneise im Gelände sichtbar werden, vergehen sehr lange Zeiträume. Ihr Vorkommen zeigt an, dass tiefliegende Teile alter Gebirge freigelegt sind. Gneise lassen sich auf Grund ihrer mineralischen Zusammensetzung, nach ihrem Gefüge oder aber nach ihrer Entstehung gliedern. Gliedert man sie nach ihrem Gefüge, so spricht man von Augengneisen, wenn eine feinkörnige Gesteinsmatrix größere Mineral-Einsprenglinge „umfließt“. Wenn das Gefüge linienhaft-flaserig entwickelt ist, spricht man dagegen von Flasergneisen.

 

Auf psychischer Ebene soll der Gneis anregen, sich mit den eigenen Herausforderungen auseinander zu setzen und diese gut zu meistern. Ebenso soll er unterstützen, schlechte Gewohnheiten und festgefahrene Verhaltensmuster zu erkennen und abzulegen.

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